Podcasting Reader

“The beauty of the new technologies being born on the web — podcasts, blogs, video blogs, social networking sites — is that they put us in charge. The gap between the creator and the consumer is shrinking as we generate our own content and trade ideas between ourselves more freely. Not only to we have more control over what we’re listening to and reading, but it’s up to us to create it as well.” - Michael Calore, Webmonkey

Empfohlene Literatur
Podcasting Pocket Guide, Kirk McElhearn, Richard Giles, Jack Herrington, O’Reilly, 2005.

Absolute Beginner’s Guide to Podcasting, George Colombo, Curtis Franklin, O’Reilly 2005
Siehe dazu:
Ultimate Podcasting - The Companion Podcast for The Absolute Beginners Guide to Podcasting.

Podcasting Hacks, Jack Herrington, O’Reilly, 2005

Auf die Bücher kann auch über das O’Reilly Safari Bookshelf zugegriffen werden.

Definitionen
Podcasting: step by step - podcasting.de
Podcasting - Wikipedia, extensive article
What is podcasting - dave winer, ipodder.org
Adam Curry on Podcasting - Weblogs.oreilly.com

How to
Our Media Learning Center - Audio - Umfassende Einführung in die Thematik von der Grassroots-Media-Plattform Ourmedia - mit Tutorien und Video-Anleitungen sowie Tipps von erfahrenen PodcasterInnen.

All the World’s A Podcast - Webmonkey
What is Podcasting - Phillip Torrone / O’Reilly Digital Media
Publish Your Podcast With FeedBurner (See also: Easier Podcasting with Smart Cast - Feedburner Forum)

Aufnahme Software
Audacity - Free application (Macintosh, Windows and Linux). It can record sound from any source, including the internal microphone on your PC or laptop.

Online-Recording
Odeo
Garageband Podcast Studio

Hosting
Ourmedia - Grassroots media archive
Odeo - with odeo you can also create channels - and let people subscribe and listen to it - podcasts you record with the odeo-recording software are limited to 3 minutes.

Podcatchers
iTunes - Apple Musicsoftware, works with Windows too
Juice - formerly known as iPodder - for Windows, Mac and Linux
iPodder
Doppler - for Windows
+
PodcatcherMatrix - Vergleich ausgewählter Podcatcher

Podcast-Verzeichnisse
iTunes Music Store - Client Software für Mac und Windows
Podcast.de - Verzeichnis deutschsprachiger Podcasts, übersichtlich in Kategorien unterteilt.
Podster.de
Podcastzentrale
Podlog
iPodder - eines der ersten Podcast-Verzeichnisse im Netz
Podcast Alley - ein umfassendes Verzeichnis, auf dem über kollaborative Filtermechanismen auch die jeweils beliebtesten Podcasts der Community ausgewiesen werden.
Podcast.net - Extensives Verzeichnis
Podcast Pickle - Podcast Community
Odeo - Podcasting-Community, bietet auch die Möglichkeit sich eigene Channels anzulegen.
Weblogs.com Podcasts - Minutenaktuelles Verzeichnis von Podcasts die gerade veröffentlicht wurden.

Urheberrecht
Podcasting Legal Guide - Creative Commons

Musik für Podcasts
Ourmedia Open Media Directory - A free resource for finding legal, podsafe music and video.

Pod safe music network
Garageband
Promonet - Independent Online Distribution Alliance (IODA)

Podcasting Geschäftsmodelle

Für Podcasts bietet sich eine Reihe von Geschäftsmodellen an, die auch miteinander kombiniert werden können:

Das Partner-Modell / Affiliate/Associate-Modell
Dabei werden über Links zu Online-Shops, wie etwa Amazon.com oder den iTunes Music Store, Produkte angeboten. Werden die, oft in einem thematischen Zusammenhang mit den Inhalten stehenden Bücher, Songs usf. von den LeserInnen/HörerInnen gekauft, erhalten die BetreiberInnen der Seite eine Kommission, die in manchen Fällen bis zu zehn Prozent des Kaufpreises des Produkts beträgt. Die Umsätze werden in der Regel quartalsweise ausbezahlt.

Wie funktioniert es?
Mehrer Online-Einzelhändler, darunter auch Amazon.com, bietet diese Möglichkeit. Dabei bekommen die so genannten Associates einen Code, den sie gemeinsam mit den Links zu den ausgewählten Produkten auf ihren Weblog implementieren. Nähere Informationen dazu finden sich etwa unter Amazon Partnerprogramm.

Diese Modell hat die Vorteile, dass

  • man nicht aktiv Produkte verkaufen muss,
  • dass es relativ unkompliziert ist und ohne größeren Aufwand gestartet werden kann

und dass auf Grund der thematischen Verschränkungen zu den Inhalten des Mediums, den LeserInnen, HörerInnen durchaus einen Mehrwert bieten kann.

Das Spenden-Modell / Donations-Modell
Das Spenden-Modell ist das am häufigsten angewandte Modell unter Podcasts, aber auch Weblogs. Dabei werden einfach die LeserInnen/HörerInnnen um Spenden gebeten. Dies kann einerseits durch einen permanenten Link geschehen, oder periodisch angwandt werden.
Viele BloggerInnen, PodcasterInnen nehmen dabei die Dienste des online-Zahlungsservices PayPal in Anspruch. Dort wird ein Konto eingerichtet, auf das mittels Paypal-Accounts, aber auch Kreditkarten problemlos eingezahlt werden kann. Auf dem Weblog wird dazu einfach ein Button installiert, der zur Einzahlungsmöglichkeit verlinkt.

Bei Weblogs hat dieses Modell in vielen Fällen sehr gut funktioniert und wird auch von durchaus namhaften Bloggern angewandt.

Das Sponsorship-Modell
Beim dritten Modell, dass auch von etablierete Medien angewandt wird, werden Sponsoren für die Inhalte des Podcasts/Weblogs gesucht. Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Modellen müssen diese aktiv gesucht bzw. akquiriert werden. Dies ist oft sehr aufwendig und kann sich vor allem für die Leute, die über keinerlei Verkaufserfahrung verfügen, schwierig gestalten. Vor allem beim Podcasting sollten Werbeeinschaltung jedoch eher sparsam oder zurückhaltend eingesetzt werden. Sie können darüber hinaus von den HörerInnen auch einfach über die Forward-Taste übersprungen werden.

Zum Akquirieren von Sponsorengeldern ist es auch notwendig, das eigene Medium in einem so genannten “Media Kit” darzustellen. Dazu ist es auch notwendig Informationen über seine Publikum zu haben, bzw. versuchen, diese Informationen zu generieren, bzw. an Daten über das Publikum zu kommen - über Online-Umfragen. Ein Tool dazu bietet unter anderem Zoomerang.

Ein “Media Kit” zur Akquisition von Sponsoren sollte zumindest die folgenden Punkte enthalten:

  • Informationen über die Anzahl der HörerInnen, LeserInnen
  • Informationen über die demographischen Charakteristika des Publikums
  • Das Alleinstellungsmerkmal des eigenen Podcasts/Weblogs
  • Informationen zu den angebotenen Sponsor-Modellen.

Das kostenpflichtige Abo-Modell / Paid Subscriptions
Hier werden einfach Inhalte gegen Geld angeboten. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die je nach Art der Inhalte und Zielpublikum angewandt werden. Einerseits kann versucht werden, über eine geringfügige Gebühr viele HörerInnen anzusprechen. Andererseits können einzigartige, für eine bestimmte Zielgruppe relevante Inhalte durchaus gegen höhere Gebühren verkauft werden.

Der erste Fall wird bereits von Podcasts, wie etwa der Ricky Gervais Show angewandt. Dabei werden 1,95 Euro pro Episode verlangt. Die Ricky Gervais Show war bis Jänner 2006 kostenlos zu beziehen. Mit bis zu 500.000 Downloads pro Folge galt die Show als der bislang erfolgreichste Podcast der Welt.

Breitere Erfahrungen mit kostenpflichtigen Inhalten gibt es in der Szene bislang kaum. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass wir in Zukunft von kostenpflichtigen Content-Experimenten - wie etwa die Ricky Gervais Show - häufiger hören werden.

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